Im März standen gleich zwei spannende Formate außerhalb unseren üblichen Tätigkeit für uns auf dem Programm, los ging es in Stuttgart beim ersten Barcamp der DGSiM. Auf einem Barcamp gibt es kein vorbereitetes Programm wie auf einem Kongress, sondern die teilnehmenden Fachleute aus dem Simulations-Bereich von Pflege und Medizin machen selber Angebote zu Workshops, Vorträgen und Diskussionen. Idee dahinter ist eine bessere Vernetzung und der intensive Austausch der Beteiligten, nicht nur in der Kaffeepause oder beim Mittagessen. Ich war von dem Format begeistert, es gab viel Gelegenheit sich kennen zu lernen, spannenden Input in mehreren 45-Minuten Sessions und das Interesse an unserer Arbeit als professionelle Simulationsschauspieler war sehr hoch. Danke an die DGSIM für dieses außergewöhnliche Format, ich bin gerne beim nächsten Mal wieder dabei.
Zum Palliativpflegetag der „Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin“ in Eichstätt kamen über 200 interessierte Fachkräfte aus dem Palliativ- und Hospizbereich, um sich in Vorträgen und Workshops mit noch mehr Ideen und Kompetenzen für die tägliche Arbeit zu versorgen. Mit Alexander Kulla und Christina Zarin habe ich zwei interaktive Workshops gestaltet, in denen die Teilnehmenden in Simulationen einen symptonbelasteten Patienten erleben konnten, der seinen offenen Todeswunsch ausspricht. Diese herausfordernde Thematik behandeln wir auch in den nun beginnenden Schulungen an den bayerischen Gesundheitsakademien, die „Kurzversion“ im Umgang mit Todeswünschen hat auch in Eichstätt wirkungsvoll funktioniert und bot einen enormen Mehrwert für die zahlreichen Interessierten. Danke an die DGP für die Einladung zum Palliativpflegetag, es macht mir Freude, meine Fähigkeiten in einem so hochkarätig besetzten Symposium einbringen zu können.

